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Autor Mitteilung
Christian
Mitglied

Beiträge: 114


 

Gesendet: 21:35 - 06.09.2004

Da hast du natürlich recht, (viel) besser spät, als nie oder eben unpassend -das kennen wir ja auch. Dietze war übrigens super motiviert und man merkt, dass es ihm eben nicht nur ums Geld geht, sondern, dass er verschiedene Dinge in Dresden verstanden hat. Dass dies letztlich wieder Geld einbringt ist sicher nicht verkehrt.

Übrigens habe ich neulich im Tourimus Bericht der Stadt Dresden gelesen, dass die Touristen jährlich über 500 Mio. Euro in die Kassen spülen und das bei anhaltend steigender Touristenzahl, gänzlich ohne Neumarkt und fertige Frauenkirche.

Grüße zurück!
Ben
Goldenes Premium-Mitglied

Beiträge: 1337


 

Gesendet: 21:54 - 06.09.2004

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Was ist denn das eigentlich für ein Investor für den Jüdenhof-Block...? Dazu finde ich auf der GHND-Site gar nichts...
Harmonica
Mitglied

Beiträge: 117


 

Gesendet: 22:05 - 06.09.2004

Wenn du diesen roten Block links meinst: der gehört glaube ich auch der Baywobau. So habe ich das zumindest in Erinnerung. Geplant ist da aber noch nichts.

Egal, erfreuen wir uns doch an dem Bügerhaus Landhausstraße 4, welches ich nochmal hier reinposte, weil ich von diesem wunderschönen Haus einfach nicht genug bekomme

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PeterBerlin
Bronzenes Premium-Mitglied

Beiträge: 584


 

Gesendet: 22:19 - 06.09.2004

@benny
Det jehört ooch zur BAYWOBAU! Grund zur Freude!!!
(Falls du den roten Block ganz links auf deinem Plan meinst).
GEnaues ist hier noch nicht geplant, aber Dietze soll es bereits erworben haben, bzw. soll als Investor hier bereits festgelegt sein.

Also bis auf Priscos zwei Riesenfehler
(Weigerung das Heinrich-Schramm HAus zu bauen + zwei Glaskästen direkt nebem der armen Frauenkirche) wäre selbst Prisco noch "OK", wenn auch 4 von 17 Häusern (!) als Reko nun nicht gerade viel ist. Aber mein GEfühl ist ganz gut, dass der Rest vom Neumarkt gut wird!
Am Besten find ich bisher wirklich Dietze und Gabler.

Ach ja - und das Behnischhaus kriegen wir ooch noch weg!

@Harmonikus
SChön dass es dir so gefällt. Ich finde der Wiederaufbau der Dresdner Altstadt, auf den wir schon seit 60 Jahren warten, ist dohc Grund zu Riesenfreude, oder nicht??!
PeterBerlin
Bronzenes Premium-Mitglied

Beiträge: 584


 

Gesendet: 22:22 - 06.09.2004

PS
du hast REcht, Harmonikus, das HAus ist wirklichs sehr schön. Und , stell dir mal vor - so sah früher fast die gesamte Dresnder Altstadt aus, voll von solchen Kleinoden, unzählige kleine Strasse mit wunderschönen Häusern, eines neben dem anderen. Und heute? Petersburger Strasse, Striesener Strasse, FReiberger STrasse...*würg**

ICh weiss nicht wie es dir als Dresdner geht, aber wenn ich durch diese Todeslandschaften aus Beton und grobschlächtigen Brutalo-Klötzen laufe, denke ich immer: Wie konnten bloß die armen Dresdner mit dieser Vergewaltigung so lange leben.....
Harmonica
Mitglied

Beiträge: 117


 

Gesendet: 22:23 - 06.09.2004

Beim Durchblättern in Löfflers Buch "Das alte Dresden" bin ich übrigens auch auf dieses Haus gestoßen. Auf Seite 317 ist das oben gezeigte Bild noch etwas vergrößert dargestellt.

Man kann ganz gut erkennen in welchem schlechten Zustand dieses Haus 1945 war - wie wohl viele Häuser der Zeit am Neumarkt.

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Ben
Goldenes Premium-Mitglied

Beiträge: 1337


 

Gesendet: 23:03 - 06.09.2004

Ja, den Block linkes meine ich. Schade, dass dort noch nichts (offiziell) geplant ist...Aber wenn dort auch Dietze bauen soll, dann brauch man ja nichts zu befürchten...Was standen denn da so für besondere Gebäude?
PeterBerlin
Bronzenes Premium-Mitglied

Beiträge: 584


 

Gesendet: 01:24 - 07.09.2004

@ben
ne janze Menge: Das Schütz HAus, ich glaube Hotel Stadt Rom, vor allem aber stand dort das Gewandhaus! Das die GHND weder in barocker, noch in moderner Form
will - weil es bereits vor 1945 abgebrochen wurde, weil es die Sichtachsen störte. Die STadt will natürlich, um den teuren Platz nutzen, das Gewandthaus aufbauen - und zwar "MODERN"! weisst du wie das aussieht im Modell? Wie eine LAgerhalle oder ein Rangierbahnhof - na klasse! Es ist wirklich zu hoffen, dsas wenn Dietze tatsächlich auf dem Areal baut (ich glaube es ist quartier nummer VI), dass er davon ablässt. Dietze ist bisher ja fast vorbildlich, aber vorsicht - er ist Investor und denen gehts primär ums Geld. Das Gewandhaus nich zu bauen, bedeutet natürlich: Verzicht auf Millionen Euro wertes Bauland.....

@Harmonikus

Du hast "das alte Dresden" von Löffler??? Klasse! Sag mal, mein Guuhdster, kannst du mal nachsehen ob du zum Heinrich-Schramm Haus was findest? Ist in Priscos Projekt, genau Ecke Töpfergasse/Fürstenzug. Dieses Haus ist eines der schönsten vom Neumarkt, finde ich.

Kuck
Wissen.de
Novize

Beiträge: 47


 

Gesendet: 11:34 - 07.09.2004

Kurländer Palais ist jetzt Chefsache bei USD

49 Ordner umfasst mittlerweile die Bausache Kurländer Palais. Oder richtiger gesagt: die Noch-immer-nicht-gebaut-Sache. 49 Ordner, durch die sich der Geschäftsführer der Immobilienfirma Unser schönes Dresden (USD) Thomas Dathe seit Januar durcharbeitet. Denn seither ist das Kurländer Chefsache bei USD.

"Ja, ich habe mich von meinem Gesellschafter, Herrn Holfert, getrennt", sagtDathe auf DNN-Anfrage. Der vorherige Projektleiter für das Palais und langjährige engste Mitarbeiter vonDathe ist nicht mehr im Unternehmen. "Zu den Gründen sage ich nichts, ich schlage nicht nach", erklärt Dathe. Um dann doch nachzusetzen: "Aus dem Palais-Projekt ist vier Jahre lang nichts geworden, was soll ich noch sagen." Fragt man im Unternehmen nach, wird Krankheit als Trennungsgrund genannt. Das Gleiche beim DSC, wo Holfert aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden ist.


Das Kurländer Palais, auch als Ruine nicht ohne Faszination, scheint wie gemacht für Gerüchte, die sich um es ranken. Und so hört man, in vier bis sechs Wochen sollen die konkreten Pläne für den Umbau vorgestellt werden. "Das habe ich nicht gesagt", meintDathe und bittet zu warten. Dass der bereits Ende vergangenen Jahres gefundene Betreiber für ein Kurländer Hotel noch Gewehr bei Fuß steht, das ist im Unternehmen trotzdem zu erfahren. Ursprünglich war vom damaligen Projektleiter im Herbst vergangenen Jahres gesagt worden, im Januar sollen die Bauarbeiten beginnen. Aber Bautermine gab es schon viele für das Palais. Und Betreiberkonzepte gab es auch einige, die reichten vom Bierkeller über Büros bis zu Läden im Erdgeschoss. Auch als Galeriegebäude war es kurzeitig imGespräch, als sich Alfred Gunzenhauser noch nicht entschieden hatte, seine Kunstsammlung nach Chemnitz zu geben.


Wieder entstehen soll nun ein Palais, das einst das vornehmste und eleganteste Dresdens gewesen sein soll. Im November 1729 wurde der von Oberlandbaumeister Johann Christoph Knöffel errichtete Neubau des Kurländer Palais' eingeweiht. Graf Wackerbarth-Salmour verkaufte es 1740 an den Chevalier de Saxe. Später erbte das Palais Prinz Karl Christian Joseph, bekannt unter dem Titel eines Herzogs von Kurland. Aus dieser Zeit stammt der Name des Hauses. 1797 verkaufte seine Tochter es für 40.000 Taler an den Staat. 1865 bis 1912 war das Kurländer Palais eine Einrichtung des königlichen Landesmedizinal-Kollegiums und Sitz des Gesundheitsamtes. Im Februar 1945 wurde das Gebäude während der Bombenangriffe zerstört. Von 1981 bis 1997 nutzte der Jazzclub "Die Tonne" das Kellergewölbe. Ebenfalls im Jahr 1997 begann sich der aus Ludwigsburg stammende Kunsthändler Fritz Reimann, heute Vorsitzender der Gesellschaft Historischer Neumarkt e.V., um das Palais zu bemühen. Im März 2000 kaufte er mit der Dresdner Immobilien-GmbH USD (Unser schönes Dresden) die Ruine sowie ein insgesamt rund 1600 Quadratmeter großes Grundstück für 1,65 Millionen Mark vom Freistaat Sachsen.


Heidrun Hannusch

aus DNN
singa
registriert

Beiträge: 12


 

Gesendet: 15:34 - 07.09.2004

@ PeterBerlin

das stimmt so nicht. Das Schützhaus stand im Block darunter, im Quartier V Ecke Neumarkt/ Frauenstraße. Das Hotel Stadt Rom befand sich gegenüber dem Hotel de Saxe, bildete mit diesem zusammen den Eingang zur Moritzstraße.



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