Namenskunde im Ostdeutschen Diskussionsforum

    

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Autor Mitteilung
B. Szillis-Kappelhoff
Moderator

Beiträge: 756


Gesendet: 11:44 - 17.03.2007

Ostpreußen

* prußisches Wort nicht überliefert, vermutlich "res, resis, resel"

vgl. dazu
* litauisch "režtis" = Streifen Feld, Streifen Acker, Einschnitt, Kerbe, Riss


Landeskunde:
* "Die Stadt mit dem prussischen Namen" (Quelle: Hermanowski, Ostpreußen Lexikon, Adam Kraft Verlag Mannheim 1980)

* Zwischen 1350 und 1355 wurde an die Stelle einer hölzernen Prußenburg eine steinerne erbaut, in deren Nordwest-Ecke ein unten quadratischer und oben runder Bergfried stand. Um die Mitte des 14. Jh. ließen sich Augustiner-Mönche hier nieder, deren Orden zur Zeit Herzog Albrechts verfiel. 1626 bezogen vor den Schweden fliehende Jesuiten das Ordenshaus und gründeten ein neues Kollegium, in deren Räumen der Staat ein Progymnasium einrichtete. Die Stadt verdankte dem daraus hervorgegangenen Gymnasium ihr Ansehen.

Auf dem in der Nähe liegenden Gut Molditten hielt sich August der Starke oft auf, weil hier seine Maitresse lebte, deren Kinder den Titel Graf von Zeigun führten.


Weitere Informationen:
* http://www.ostpreussen.net/index.php?seite_id=12&kreis=21&stadt=01&bericht=02
* http://www.ostdeutsches-forum.net/preussen/ostpreussen/Stadt/Roessel.htm


Ortsname:
* Resl (1254), Resel (1326), Resil (1341), Rössel

Gewässer:
* Resow (1326), Rehsauer-See Kreis Angerburg

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